Fotolia 64196331 XSWährend die alten Völker unserer Welt damit beschäftigt waren, die Gesetzmäßigkeit der Natur zu erforschen, ist unsere Zivilisation mit den Überlebensaufgaben und der Hektik des Alltags nicht nur überlastet, ja manchmal sogar absolut überfordert, auch wenn das kaum einer wahrhaben möchte. Überhaupt zählt speziell in den westlichen Kulturen meistens nur noch: mein Auto, mein Haus, mein Garten, mein Pferd, mein Boot, mein Job, mein Bankkonto, meine Yacht, mein Swimmingpool ... Durch diese Lebensphilosophie haben viele Menschen die Verbindung zu dem verloren was sie eigentlich sind.

Trotz des oben beschriebenen Zivilisationsübels können wir während einer Tiefenentspannung – in einer sogenannten offenen Trance (offen deshalb, weil Sie eben nicht fremdbestimmt sind, wie beispielsweise in einem hypnotischen Verfahren) – die natürliche Verbindung zu dem aufnehmen, was wir tatsächlich sind, denn bei genauerer Betrachtung könnte die klassische Teilung des Körper-, Geist- und Seele-Prinzips durchaus aus einer falschen Weltsicht entstanden sein.

Es gibt heutzutage viele Hinweise darauf, dass es im Grunde genommen immer nur um die Frage des Bewusstseins geht. Wo sich das Bewusstsein eines jeden Individuums befindet kann die Wissenschaft weder erklären noch beweisen. Während die traditionellen Naturwissenschaftler nach wie vor der Ansicht sind, es müsse sich im Kopf befinden, zeigt uns die modere Neurologie mit modernen bildgebenden Verfahren Gehirnaktivitäten (elektromagnetische Reize, Impulse und Signale) an unterschiedlichsten Stellen des Gehirns, woraus sich ein Bewusstsein bilden soll. Doch kein Mensch kann es genau lokalisieren. Und es scheint offensichtlich auch keinen Dirigenten zu geben, der die unterschiedlichsten Bereiche so koordiniert, dass sie für den Einzelnen Sinn ergeben.

Richtig wäre, wir sind Seelen, die einen biologischen Anzug tragen. Dieser Anzug wird üblicherweise Mensch genannt. Wenn wir den biologischen Organismus Mensch soweit herunterfahren, dass wir nur noch wir selbst sind, können wir längst vergangene Existenzen abrufen, in der wir (die Seele) als eine andere Person (ein anderer Mensch) bereits Erfahrungen gesammelt haben.

Rückführungen in frühere Leben haben also nichts mit Voodoo-Zauber, Channeling, Medien usw. zu tun. Im Gegenteil, es geht hierbei ausschließlich um die direkte Verbindung zwischen der Seele und der menschlichen Wahrnehmungsmöglichkeit. Am Wichtigsten ist dabei, dass der/die Rückgeführte die Dinge direkt selbst wahrnimmt und nicht auf das vertrauen muss, was ihm andere erzählen. Wie Rückführungen in frühere Leben erfahren werden ist unterschiedlich und liegt vor allem daran, wie sehr man sich selbst und seiner eigenen Wahrnehmung, Intuition, seinen Emotionen oder Bauchgefühl vertraut. In jedem Fall ist eine Rückführung immer einer Selbsterfahrung. Sich selbst zu erfahren.

Hier können Sie ein Beispiel einer Rückführung nachlesen. Es ist ein Erlebnisbericht den mir ein Klient freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Nach seiner Rückführung - als er wieder zu Hause ankam - hat er seine Erlebnisse und Emotionen niedergeschrieben. Es ist ein authentischer Bericht.

Erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch, dass ich nach über 8.000 Stunden in erfolgreichen Rückführungen zu dem Schluss gekommen bin, dass jede Seele, die zu einer Rückführung kommt, genau weiß, was sie sich noch einmal anschauen möchte. Denn bei ausnahmslos allen meinen Rückführungen hat sich im Nachhinein für die Betroffenen selbst immer ein Zusammenhang zwischen dem damaligen und heutigen Leben ergeben. Deshalb lasse ich den Dingen vor und während einer Rückführung immer freien Lauf. Auch stelle ich keine suggestiven Fragen, sondern nur solche mit offenem Ausgang. Die Antworten finden sich dann in der Geschichte selbst, aber nicht, weil ich sie vorgegeben hätte.