kongress

Was sollten wir im Idealfall unter einem spirituellen Coaching vor, nach oder auch außerhalb einer Rückführung in ein früheres Leben verstehen? Persönlich setze ich Spiritualität nicht mit Esoterik gleich. Warum? Die allgemeinen Definitionen von Esoterik werden mehrheitlich wie folgt ausgelegt:

 

„Esoterik ist in der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs eine philosophische Lehre, die nur für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist, im Gegensatz zu Exoterik als allgemein zugänglichem Wissen.“  (vgl. Wikipedia)

 

Spiritualität hingegen grenzt keine Menschen (…einen begrenzten „inneren“ Personenkreis…) aus.

 

„Esoterik befindet sich im Bereich der Grenzwissenschaft und sie ist eine weltanschauliche Bewegung, Strömung, die durch Heranziehung okkultistischer, anthroposophischer, metaphysischer u. a. Lehren und Praktiken auf die Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung des Menschen abzielt.“ (vgl. Duden)

 

Okkultistische, anthroposophische, metaphysische Lehren und Praktiken beschreiben nur Teilbereiche des Ganzen, aber niemals das Ganze selbst. Es geht aber immer um das Ganze. In diesem Sinne, alle Menschen der Welt.

 

Für mich bedeutet Spiritualität eine gewisse Geisteshaltung in Bezug auf das Leben. Geistig steht hier nicht für Geister oder sogenannte „Energien“, sondern eher dafür, wie wir die Welt wahrnehmen und mit ihr in wechselseitiger Verbindung stehen. Außerdem setzt wahre Spiritualität immer eine Anbindung zur Transzendenz (dem Schöpferischen) voraus.

 

In Verbindung mit meiner Arbeit liegt die Bedeutung des Wortes Spiritualität speziell für die Vorstellung des eigenen Seins mit einer geistigen Verbindung hin zur Wirklichkeit, hinter der Welt der Polarität, in der wir jeden Tag leben. Diese „Welt“, außerhalb der Polarität, ist im Idealfall losgelöst von einer dominierenden Selbstbezogenheit oder einem Leben des Gegeneinanders. Sie tendiert vielmehr zum Ausgleich der Polarität und dem Denken im Miteinander. Wobei wir zugegeben nicht nur an Andere denken können, sondern auch an uns selbst denken müssen, um überlebensfähig zu sein. Genau darin liegt die Herausforderung, dem ausbalancieren dieser unterschiedlichen Aspekte.

 

Bei einem spirituellen Coaching geht es darum, sein eigenes Leben bezogen auf die eigenen fünf Sinneswahrnehmungen (sehen, hören, riechen, schmecken und tasten) zu verstehen und dadurch seine Art des Lebens auf das allumfassende große Verständnis des emotionalen Miteinanders auszurichten, weil jeder sein Leben immer nur basierend auf diesen fünf Wahrnehmungssinnen und seiner subjektiven innersten emotionalen Welt erleben kann.

 

Unsere Emotionen werden durch unsere Wahrnehmung der Welt,

unseren Handlungen und dem daraus resultierenden Echo im Leben bestimmt.

 

Alle Handlungen entstehen durch unsere individuelle Wahrnehmung der Welt.

 

Ändern wir unsere Wahrnehmung, verändern sich die Handlungen.

 

Ändern sich unsere Handlungen, verändert sich das Echo des Lebens

und unsere emotionalen Erfahrungen.